Die Erlebniswelt

Was steckt hinter dem Teilprojekt?

Das Teilprojekt „Erlebniswelt“ ist ein zentraler Baustein des Projekts „Digitaler Zwilling Haupthafenroute“. Es verfolgt das Ziel, den Digitalen Zwilling der Haupthafenroute sichtbar, verständlich und erlebbar zu machen. Die Erlebniswelt ist eine interaktive Plattform, die aus drei Kernkomponenten besteht:  

  • Website mit kontinuierlicher Berichterstattung über Projektfortschritte  
  • Expertenvideos, die komplexe Inhalte anschaulich erklären  
  • Testaccount, der den Digitalen Zwilling der Haupthafenroute ab 2027 interaktiv erlebbar macht 

Zielsetzung des Teilprojekts:  

  • Transparente Kommunikation: frühzeitige und kontinuierliche Einblicke in die Entwicklung des Digitalen Zwillings 
  • Praxisnahe Inhalte: Darstellung realer Anwendungsfälle und Projektfortschritte 
  • Erlebbarkeit: Den Digitalen Zwilling nicht nur dokumentieren, sondern aktiv erlebbar machen 
  • Sichtbarkeit & Reichweite: Zielgruppenorientierte Kommunikation für Infrastrukturbetreiber, Ingenieure und Interessierte  

Relevanz im Gesamtprojekt: 

Die Erlebniswelt ist das Schaufenster des Projekts. Sie sorgt für: 

  • Nachhaltige Dokumentation der Projektentwicklung 
  • Verständliche Vermittlung komplexer technischer Inhalte 
  • Erhöhung der Sichtbarkeit des Projekts in Fachkreisen und Öffentlichkeit 
  • Multiplikation über Kommunikationskanäle (Website, LinkedIn, Newsletter, Partnerseiten) 

Beteiligte

Hamburg Port Authority

Projektleitung und Zuarbeit Vermessung

BIM.Hamburg

Zuarbeit Objektkataloge

MKP GmbH

Validierung der Modelle zur Eignung im Digitalen Zwilling

Aktueller Stand

Was wurde bereits erreicht?

Im Rahmen des Teilprojekts wurden bereits mehrere Schritte erfolgreich umgesetzt. Dazu gehören die Prüfung der Modelle, die Überlagerung mit Punktwolken, die Anreicherung mit Informationen sowie die Zusammenstellung als sogenannte Teilmodelle. In diesem Kontext wurden folgende Modelle entsprechend der BIM.Hamburg Objektkataloge, der Anforderungen aus dem Betrieb (Fokus bisher Bauwerksprüfung) und der Anforderungen aus der Softwarelösung Digitaler Zwilling erstellt:  

  • Köhlbrandbrücke (Umsetzung als Digitaler Zwilling) 
  • Veddelkanalbrücke (Umsetzung als Digitaler Zwilling und Nutzung zur Modellbasierten Bauwerksprüfung) 
  • Freihafenelbbrücke (Umsetzung als Digitaler Zwilling und Nutzung zur Modellbasierten Bauwerksprüfung) 
  • Straßenabschnitt Veddeler Damm (Umsetzung als Digitaler Zwilling) 
  • Neue Bahnbrücke Kattwyk (Nutzung zur Modellbasierten Bauwerksprüfung) 
 
Welche Schritte laufen aktuell? 

Derzeit werden gemeinsam mit der Bauwerksprüfung Anforderungen für optimal in der Bauwerksprüfung nutzbare BIM-Modelle erhoben. Darüber hinaus wird definiert, welche Modelle für die Weiterentwicklung der modellbasierten Bauwerksprüfung und des Digitalen Zwillings im Rahmen des Projektes erstellt werden.  

Spotlights

Die Modelle stammen aus vorausgegangenen BIM-Projekten der HPA. Oftmals stellt sich die Frage, was mit den Modellen nach Projektabschluss passiert. Der Einsatz im Digitalen Zwilling ist hierbei ein perfektes Beispiel für eine nachhaltige Weiterverwendung. 

Sobald Bauwerksdaten im Modell hinterlegt sind, lassen sich diese flexibel an die Bedürfnisse weiterer Anwendungen anpassen. Auch das Update eines neuen Objektkatalogs konnte effizient umgesetzt werden, was die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit der Modelle unterstreichen. 

Heraus­forderungen & Lessons Learned

Gab es Schwierigkeiten? Was wurde daraus gelernt? 

Für die Anpassung der Modelle wurden automatisierte Skripte auf JavaScript-Basis eingesetzt. Diese Werkzeuge zählen nicht zu den Standardmethoden im Umgang mit BIM-Modellen, haben sich jedoch als sehr effektiv erwiesen. 

Darüber hinaus konnten die Modelle aufgrund der vorhandenen Informationen für die weitere Bearbeitung geclustert werden. 

Ausblick

Ausblick auf kommende Schritte, Potenziale und Weiterentwicklungen

Die Erfahrungen aus dem Arbeitspaket können auf weitere Modelle angewandt werden, die im Rahmen des Digitalen Zwillings der Haupthafenroute benötigt werden. Dabei zeigt sich, dass die eingesetzten Skripte keine individualisierten Sonderlösungen für einzelne Modelle darstellen, sondern auf mehrere Modelle übertragbar sind. Dies eröffnet Potenziale für eine effiziente Weiterverarbeitung und Standardisierung in zukünftigen Arbeitspaketen.